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Systemische Therapie – wirksame Hilfe bei Burnout

Über Burnout lesen wir täglich in den Medien. Immer mehr Menschen geraten durch die stetig höheren Anforderungen im Privat- und Berufsleben an ihre Grenzen und verlieren ihr Gleichgewicht. Experten schätzen, dass bis zu 20 Prozent der Erwerbstätigen betroffen sind.

 

Das Burnout-Syndrom umschreibt einen Zustand körperlicher, geistiger und emotionaler  Erschöpfung, der meist über einen langen Zeitraum (meist viele Jahre) entsteht. Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Überforderungsgefühle und körperliche Schwäche – all das sind Anzeichen für ein Burnout-Syndrom. Jeder Mensch kann in unterschiedlichen Lebensabschnitten davon betroffen sein.  Mögliche Ursachen sind Stress im privaten oder beruflichen Bereich, Beziehungskonflikte, schwierige Lebenskrisen wie Erkrankung einer nahestehenden Person oder auch eigener Erwartungsdruck an sich selbst.

 

Um Abhilfe zu schaffen, muss auf individueller Ebene angesetzt werden. Die Behandlung des Burnouts muss deshalb individuell gestaltet werden, da auch die Erscheinungsformen und die Ursachen unterschiedlich sind.

 

Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover haben zum Thema Burnout-Interventionen eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass 82 % der Interventionen - darunter  Psychotherapie, Beratung und Coaching - die ausschließlich auf individueller Ebene ansetzten am wirksamsten sind.

 

Die systemische Therapie stellt dabei eine wirksame individuelle Methode für die Betroffenen dar,  den Blick auf die eigenen Ressourcen zu richten und langfristig die Lebensbalance wieder herzustellen. Erst diese ermöglichen einen anderen und gestärkten Umgang mit verschiedenen Lebenssituationen.